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Nonnenpättken
Nonnenpättken
Das Nonnenpättken ist der alte Fluchtweg der Stiftsdamen des Klosters Gravenhorst. In unruhigen Zeiten nach dem Dreißigjährigen Krieg nutzen die adligen Stiftsdamen diesen Weg, um bei Gefahr zu ihrem Stadthaus in Bevergern zu gelangen. Die links abgebildete Route folgt diesem historischen Weg.
Kloster Gravenhorst
Zisterzienserinnen-Abtei von 1256 - 1808. Das Kloster Gravenhorst wurde 1256 von Ritter Konrad von Brochterbeck und seiner Frau Amalgardis von Budde gegründet und ist die einzige noch vollständig erhaltene Klosteranlage im Norden Deutschlands. Die Klostergebäude tragen Spuren mehrerer Epochen, die heutige Gestalt erhielten sie im Wesentlichen im 17. Jahrhundert. Die Gesamtanlage wurde zu einem Kunsthaus umgestaltet.
Sperrtor im Mittellandkanal
Während der Wanderung werden zwei Kanäle überquert. Zunächst gehen sie auf der sog. "Millionenbrücke" über den Mittellandkanal und können links das Sperrtor sehen.
Schleuse Bevergern
Der Weg führt entlang eines bedeutenden Knotenpunktes der Schifffahrt. Sie können zwei Schleusen besichtigen, wobei die "kleine Schleuse" nicht mehr in Betrieb ist.
Bergeshöveder Steg
Die zweite Brücke führt über den Dortmund-Ems-Kanal. Die 1914 erbaute Fußgängerbrücke wurde erst kürzlich aufwendig restauriert und befindet sich heute wieder im Originalzustand.
Die Allee ist beidseitig mit stämmigen Linden eingefasst. Weiter zum Stadtkern hin leistet ihr der renaturierte Mörchengraben nette Gesellschaft. An der Allee liegt auch der Merschteich, der 1987/88 aufwendig neu angelegt wurde.
Klosterhof
Stadthaus der Stiftsdamen des Klosters Gravenhorst; Das 1669 im Stil eines Ackerbürgerhauses im Zentrum der Bevergerner Altstadt errichtete Fachwerkhaus besitzt einen repräsentativen zweifach
vorkragenden Giebel. Den Zisterzienserinnen, adlige Stiftsdamen, diente ihr Haus in der ehemaligen fürstbischöflichen Residenzstadt Bevergern als Zufluchtstätte in unruhigen Zeiten nach dem Dreißigjährigen Krieg.