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10 Dinge, die man in Hörstel erlebt haben sollte
1. 256 Stufen zur „Schönen Aussicht“ erklimmen
Wenn Sie die Stufen zur „Schönen Aussicht“ hinaufsteigen, werden Sie mit einem Blick auf Riesenbeck und bis weit in das Münsterland hinein belohnt. Auf dem „Balkon des Münsterlandes“ wie diese Aussichtsfläche nicht zu Unrecht genannt wird, machen viele Besucher und Wanderer Rast. Während der Pause können Sie den wunderbaren Rundblick auf die Parklandschaft der münsterländischen Tieflandbucht genießen. Die „Schöne Aussicht“ liegt direkt am Fernwanderweg „Hermannsweg“ und steht bereits seit 1999 unter Denkmalschutz.
TIPP:
Ganz in der Nähe können Sie das urige Landmaschinenmuseum des Heimatvereins Riesenbeck auf dem schönen Höf Lammers besuchen

Auf dem Weg die 256 Stufen zu erklimmen.

Oben angekommen kann die Aussicht richtig genossen werden!
2. Den Torfmoorsee umrunden
Der Torfmoorsee ist gleichermaßen beliebt bei Besuchern und Bürgern der Stadt Hörstel. Neben einem 2,5 km langen Rundwanderweg gibt es auch einen Reitweg, einen Waldlehrpfad sowie einen geologischen Lehrpfad mit 23 Gesteinen. Im Sommer lädt das kühle Nass zum Baden ein. Aber auch im Herbst und Winter sorgt der naturnahe See aufgrund seiner wunderbaren Lage für schöne Perspektiven in stimmungsvoller Atmosphäre.
TIPP:
Im Herbst bietet eine weitläufige Heidelandschaft im angrenzenden Naturschutzgebiet ein einmaliges Farbspiel.

Der Torfmoorsee an einem schönen, idyllischen Tag.
3. Schiffe gucken am Nassen Dreieck
Das Nasse Dreieck ist ein wichtiger Knotenpunkt für die Binnenschifffahrt. An dieser Stelle treffen sich der Dortmund-Ems-Kanal und der Mittellandkanal. Auf der Kanalinsel lohnt ein Besuch der „Red Box“, in der anschauliche Informationstafeln dem Besucher Wissenswertes zu den Kanälen und zum Kanalbau nahebringen.
TIPP:
Direkt am Nassen Dreieck führt der „Bergeshöveder Steg“ über den Dortmund-Ems-Kanal – das Fotomotiv Nr. 1 für Besucher der Stadt.
Bergeshöveder Steg
„Red Box“ am Nassen Dreieck
4. Eine Runde um das Schloss Surenburg spazieren
Das Schloss Surenburg gehört zu den kleineren Wasserburgen Westfalens, ist aber heute das bedeutendste weltliche Bauwerk des Tecklenburger Landes und gehört nach Lage und Gestalt zu den besonders malerischen Schlössern des Münsterlandes. Rund um das Schloss gibt es zahlreiche Alleen sowie einen abwechslungsreichen, weitgehenden Forst, in dem sich schöne Spaziergänge unternehmen lassen. Das Schloss selbst ist in Privatbesitz.
TIPP:
An der Surenburg befindet sich auch die Reit- und Turnieranlage von „Riesenbeck International„, die mit namhaften Turnieren regelmäßig Reiter und Reitsportbegeisterte aus ganz Europa anlockt.

Schloss Surenburg
5. Die Bevergerner Altstadt erkunden
Der Altstadtrundgang durch Bevergern führt vorbei an schmucken Ackerbürgerhäusern mit viel Geschichte – von der St. Marien Kirche zum Klosterhof vorbei am Heimathaus bis hin zu Levedags Mühle.
TIPP:
Wer mit einer Gruppe unterwegs ist, kann sich auch von einem Gästeführer durch die Altstadt Bevergerns begleiten lassen und so einiges mehr über die spannende Vergangenheit des alten Burgenstädtchens erfahren. (Anfrage und Buchung: Tel.: 05459 9069-348)

Altstadt Bevergern
6. Am Kloster Gravenhorst aktuelle Kunst in alten Gemäuern entdecken
Das Kloster Gravenhorst ist im 13. Jahrhundert entstanden. Ende der 1990 Jahre wurde das Kloster vom Kreis Steinfurt übernommen. Nach einer Sanieerung konnte im Mai 2004 das DA Kunsthaus Kloster Gravenhorst seine Pforten öffnen. Ausstellungen, Workshops und Sommerateliers laden Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Mitdenken, Mitmachen und Miterleben ein. Mit verschiedenen Festen, Konzerten, Lesungen und Theateraufführungen lässt sich im DA auch Kultur erleben.
TIPP:
Lohnend sind auch ein Gang über die weitläufige Außenanlage und ein Besuch der ehemaligen Klostermühle.

Kloster Gravenhorst
7. Eine kleine Wanderung über „Lünnemanns Pättken“ unternehmen
Für einen Moment der Erholung und Entspannung ist eine kleine Lehrwanderung über „Lünnemanns Pättken“ perfekt. Auf einer Länge von 1,5 km weisen Info-Tafeln auf Besonderheiten der Landwirtschaft, der Jagt und des Waldes hin. Er startet an der Dreierwalder Aa und führt von dort aus durch Wald und Feld und endet dann wieder am Ausgangspunkt.
TIPP:
Wer einen kleinen Abstecher macht, kann die ehemalige Wassermühle „Reinings Mühle“ besuchen und dort vieles über die Mühlengeschichte und die Energiegewinnung mittels Wasserkraft erfahren.

Naturlehrpfad "Lünnemanns Pättken"
8. Aktiv die Stadt erkunden
Das Tecklenburger Land ist die nördlichste Premium-Wanderregion Deutschlands. Der Fernwanderweg „Hermannsweg“ verläuft auch durch die Stadt Hörstel und wird im gesamten Tecklenburger Land von den „Teutoschleifen“ gesäumt. Während der „Waldauenweg“ in stetigem Auf und Ab durch herrlichen Mischwald und vorbei an beeindruckenden Felsformationen führt, bietet das „Bevergerner Pättken“ dem Wanderer einen abwechslungsreichen Streckenverlauf.
Der „Holskenpatt“ lässt sich hingegen am besten mit dem Fahrrad erkunden. Er führt auf rund 84 Kilometern und entlang vieler Sehenswürdigkeiten einmal um die ganze Stadt herum und verbindet alle Ortsteile miteinander.
TIPP:
In der Stadt Hörstel finden Sie viele Einkehrmöglichkeiten zum Rasten und Schlemmern.
9. Die Geschichte der Mühlen erfahren
Die acht noch erhaltenen Mühlen in der Stadt Hörstel sind über die Hörsteler Mühlenroute miteinander verbunden. Jede Mühle für sich erzählt ihre persönliche Geschichte. Mittlerweile wurden einige detailgetreu restauriert und als Ausstellungsraum hergerichtet, während andere zu einem Wohnhaus umgebaut wurden. Die Route führt über einen Rundkurs von Dreierwalde über Hörstel und Gravenhorst nach Riesenbeck und Birgte und über Bevergern wieder zurück nach Dreierwalde.
TIPP:
Wer Lust hat, der macht von Bevergern aus einen Abstecher in Richtung Rheine und besucht dort die „Edelbusch´schne Mühle“. Von dort aus führt dann der Weg durch Wald und Wiesen zurück nach Dreierwalde.

10. Im Heimathaus Bevergern auf Zeitreise gehen
Der Heimatverein Bevergern hat im Heimathaus ein Museum zur örtlichen Geschichte, Kultur und Arbeitswelt eingerichtet und hier liebevoll Zeitzeugen aus vergangenen Tagen zusammengetragen. Das Heimathaus besteht aus einer malerischen Gruppe von drei eng aneinander gefügten Fachwerkhäusern des 18. Jahrhunderts, die ihren ursprünglichen Standort zwischen Kirchplatz und Umwallung der Ackerbürgerstadt Bevergern bewahrt haben.
TIPP:
Im Obergeschoss des Heimathauses wurde eine Samenstube eingerichtet, die in ihrer Form einzigartig in der Region ist.

Heimathaus Bevergern